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Oktoberfest als Vorbild für umweltschonende Großveranstaltungen

Ein Erfolgsmodell: Oktoberfest ökologisch. Vor 15 Jahren verlieh das Bundeswirtschaftsministerium der Landeshauptstadt München den Bundesprojektpreis „Umweltrichtlinien für Großveranstaltungen“, den „Umwelt-Oscar“. Seit 1997 gilt das vom Referat für Arbeit und Wirtschaft organisierte Oktoberfest offiziell als weltweites Vorbild in der umweltschonenden Organisation von Großveranstaltungen.

Das Öko-Konzept auf der Wiesn

Seit 1991 zum ersten Mal Regelungen zur Abfallreduzierung in die geltenden Betriebsvorschriften des Oktoberfestes aufgenommen wurden, hat sich viel getan. In Zusammenarbeit mit anderen städtischen Referaten wurde eine bewährte Strategie entwickelt, um den Besuch auf dem größten Volksfest der Welt ökologisch verträglich zu gestalten. Die Maßnahmen dazu reichen von der Reduzierung des Abfalls und des Wasserverbrauches über das Angebot von Bio-Schmankerln und regionalen Produkten bis zu den „Öko-Punkten“ im Bewertungssystem bei der Zulassung zur Wiesn.

2012 werden erstmals alle Beschicker auf dem Oktoberfest mit M-Ökostrom versorgt. Darüber hinaus haben erfreulicherweise über 60 Prozent der Schausteller, Marktlaufleute und Wirte das SWM-Angebot „M-Ökoaktiv“ angenommen. Mit diesem Bezug von M-Ökoaktiv leisten die Beschicker nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern unterstützen durch den höheren Tarif den Neubau von Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung (z.B. Photovoltaik, Wasserkraft, Biogas). Auch die Festleitung zeigt sich ökologisch: Seit dem Jahr 2000 werden alle öffentlichen Bereiche der Wiesn, die Wiesn-Straßen und die öffentlichen Toiletten mit Öko-Strom versorgt. Das Thema „Umweltschutz auf dem Oktoberfest“ ist im Laufe der Jahre selbstverständlich geworden.

Wasser-Recycling

Seit 1998 wird mit Hilfe eines Recycling-Projektes auf der Wiesn Wasser gespart: In fünf Festhallen (Hofbräu, Winzerer Fähndl, Hacker, Bräurosl und Löwenbräu) und in der Hühnerbraterei „Zum Stiftl“ wird das Nachspülwasser der Bierkrugspülmaschinen nicht in den Abwasserkanal geleitet, sondern für die Zelttoiletten verwendet.

Videobeitrag: Wiggerl Hagn vom Löwenbräuzelt zum Thema Energieverbrauch eines Zeltes

Letzte Änderung amMittwoch, 22 Mai 2013 13:29
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Aktuell

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    Sieger des Oktoberfest-Plakatwettbewerb 2017 gekürt.

    Seit 1952 schreibt die Landeshauptstadt München als Veranstalterin des Oktoberfests alljährlich einen Wettbewerb um das Motiv des Oktoberfest-Plakats aus. Zum Jubiläum „65 Jahre Oktoberfest-Plakat“ in diesem Jahr lobte das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Landeshauptstadt München erstmals in der Geschichte dieses Designwettbewerbs den Oktoberfest-Plakatwettbewerb online auf dem offiziellen Stadtportal muenchen.de aus. Professionelle Grafiker, Grafikdesigner, Künstler, Studierende der Kunstakademien und Fachhochschulen für visuelle Kommunikation und jeder, der einen Plakatentwurf zum Oktoberfest gemäß den technischen und inhaltlichen Vorgaben hochladen konnte, war zur Teilnahme aufgefordert.

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    Am Mittwoch, 11. Januar, startete auf dem offiziellen Stadtportal muenchen.de das Publikumsvoting für das Oktoberfestplakat 2017. Bis Mittwoch, 25. Januar, können Oktoberfest-Fans für ihr Lieblingsmotiv stimmen. Eingesendet wurden 143 Vorschläge, von denen nun 49 gültige Plakatentwürfe im Publikumsvoting zur Auswahl stehen. Die 30 beliebtesten kommen schließlich in die Endauswahl durch die Oktoberfest-Plakatjury.

    muenchen.de - Das Münchner Stadtportal
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