A+ A A-
Marstall statt Hippodrom Gerd Bruckner

Marstall statt Hippodrom

Marstall statt Hippodrom - 4.7 out of 5 based on 3 votes
Spaten Brauerei Marstall-Festzelt ersetzt Hippodrom

Erstmals seit vielen Jahren gibt es wieder ein neues Festzelt auf der Wiesn, das „Marstall“. Nachdem Sepp Krätz wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde, löst es das Promi-Zelt „Hippodrom“ ab. Das neue Luxuszelt verspricht Tradition und modernes Ambiente.

Das Münchner Marstall, erbaut von Leo Klenze, diente im 19. Jahrhundert der adeligen Gesellschaft als Hofreitschule. Mit dem Untergang der Monarchie fand auch das Reiten im Marstall ein Ende. Wie das Oktoberfest, ist somit auch das neue Zelt „Marstall“ fest mit dem Thema Pferd verbunden. Über dem Eingang thront ein Vier-Pferde-Gespann und das Innere schmücken viele nostalgische Prachtpferde aus Holz. Die Musikbühne, welche einem Karussell nachempfunden ist, ist das Herzstück des Festzelts.

Die Familie Able betrieb bereits 6 Jahre lang die „Kalbs Kuchl“ auf der Wiesn. Im „Marstall“ werden anders, als in den anderen Festzelten, keine Hendl-Gutscheine angeboten, sondern 3-Gänge-Menü’s für 45€ pro Kopf. Für jeden Gast kommt verpflichtend ein Verzehrgutschein von 15€ hinzu. Wie im „Hippodrom“ kommt das Bier von Spaten und Franziskaner. Eine Maß kostet 9,95€. Die Reservierungsgutscheine, die ein Menü beinhalten, verfallen nach dem Oktoberfest. Allerdings können die Bier-, Hendl-, und Champagner-Gutscheine bis 31. Dezember 2014 in allen gastronomischen Betrieben der Familie Able eingelöst werden.

Moderne und Tradition werden im „Marstall“ in stilvollem Ambiente verbunden. Gehobene Gastronomie und Spitzenservice treffen hier auf bayerische Gemütlichkeit. Frisch gezapftes Bier wie auch erlesene Weine werden zur Blasmusik serviert. Im Festzelt finden 3.200 Gäste Platz und weitere 1.000 Personen im Biergarten, ebenso ist ein Stehplatzbereich für 230 Gäste vorgesehen.

Das Herzstück des Festzelts ist die Musikbühne, welche einem Karussell ähnelt. Dort gibt es ab 12 Uhr bayerische Volksmusik und ab 18.30 Live-Stimmungsmusik mit den Bands „Münchner Zwietracht“ und „Die Oberbayern“. Auch im Garten mit rund 900 Sitzplätzen wird das Oktoberfest-Bier der Spatenbrauerei ausgeschenkt.

Artikel bewerten
(3 Stimmen)
Nach oben

Werbung

Moderne Fahrgeschäfte

  • Top Spin
    Top Spin

    Der Top Spin sieht aus wie eine supergroße Hollywood-Schaukel, die sich ständig überschlägt.

    weiterlesen...
  • Schocker
    Schocker

    Die Geisterbahn 'Horrorvision' von Edmund Eckl heißt ab sofort 'Schocker'. Seit dem Jahr 2003 begeistert der Schocker endlich auch die Besucher auf dem Münchner Oktoberfest.

    weiterlesen...
  • Star Flyer
    Star Flyer

    Ein herausragendes Thrill-Erlebnis bietet dieser Kettenflieger der anderen Art all den Wiesn-Besuchern, die keine Höhenangst kennen und Geschwindigkeit lieben.

    weiterlesen...
  • Parkour
    Parkour

    Die Extremsportart 'Parkour' ist Namensgeber eines neuen Rundfahrgeschäftes von Andreas Aigner, das am 17. Juli 2009 auf dem Ehrbacher Wiesenmarkt zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Wie ein Parkour-Sportler den kürzesten und effizientesten Weg von A nach B wählt und alle sich ihm stellenden Hindernisse spielend überwindet, so soll sich der Fahrgast in diesem Family Thrill Ride mit rasanten Auf- und Ab-Bewegungen bei absoluter Beinfreiheit fühlen.

    weiterlesen...
  • CyberSpace
    CyberSpace

    Mit dem CyberSpace des Münchner Schaustellerbetriebes Egon Kaiser steht eine der modernsten Achterbahnen Deutschlands auf dem Oktoberfest. Diese Weltneuheit auf dem Coaster-Sektor, eine verschärfte Version der guten alten Wilden Maus, ist eine Idee des Düsseldorfer Achterbahnkönigs Oscar Bruch.

    weiterlesen...

Oktoberfest-TV auf facebook mit weiteren Infos

Oktoberfest Live

Translation