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Fischervroni

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Die Fischer-Vroni mit ihrer Fachwerksfassade, einem Storchennest auf dem Dach, sowie dem Fischerkahn mit Birke vor dem Eingang gibt es schon seit 1905.

Ein absolutes Muß auf der Wiesn ist der Verzehr des berühmten Steckerlfisch im Traditionszelt Fischer-Vroni. In einer 15 Meter langen Reihe werden die Fische vor dem Zelt über einer glühenden Kohlegrube aufgestellt und mit Fett bestrichen goldbraun gegrillt. Es gibt Makrelen, Renken aus dem Starnberger See oder Forelle. Und bei einer frischen Augustiner-Maß schmeckt so ein Steckerlfisch am besten. Die Küche bietet neben den herrlichen Fischgerichten natürlich auch eine große Auswahl an bayerischen Delikatessen. Mit 3.430 Sitzplätzen ist die Fischer-Vroni eines der kleineren Zelte auf der Wiesn. Es befand sich seit Ende des zweiten Weltkrieges in Familienbesitz der beiden Festwirtefrauen Anita Schmid und Eva Stadtmüller.

Im November 2002 starb Eva Stadtmüller im Alter von 67 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens. Schon 11 Monate später erlag auch Anita Schmid mit 71 Jahren einem Schlaganfall. Fast ein halbes Jahrhundert haben die Schwestern Eva und Anita unzertrennlich auf der Münchner Wiesn zusammen Fische verkauft. Damit ging eine große Ära zu Ende, die seitdem nun Hans Stadtmüller, der Sohn von Eva Stadtmüller, als Wiesn-Wirt fortführt. Seit dem Jahr 2006 erstrahlt die Fischer-Vroni in neuem Glanz.

Um 1 1/2 Meter höher wurde der Neubau, der vom Platzvolumen aber im gewohnten Rahmen blieb. Allerdings wurden die Portalsäulen im Mittelschiff an den Rand verlegt und somit Raum für mehr Plätze geschaffen. Der Clou des neuen Zeltes befindet sich am Dachfirst - Auf 50 Meter Länge lässt sich eine Art Jalousie einen Meter hoch öffnen, damit ist für bessere Belüftung der Festhalle gesorgt. Steckerlfisch gibt es unter'm Jahr übrigens auch in einigen der größeren Münchner Biergärten, wie der Hirschau, sowie auch auf der Dult, zu geniessen.

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