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Kepplersche Schießbude ein historisches Schmuckstück auf der Oidn Wiesn

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Schießbude mit mechanischen Scheiben

Einen authentischen Raumeindruck aus der Zeit um 1900 vermittelt die Schießbude von Maximilian Fritz, die erstmals auf der Oidn Wiesn zu finden ist. Der Antiquitätenhändler erwarb 1986 das Schießgeschäft der langjährigen Wiesn-Beschickerin Kunigunde Keppler, das aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammt.

Mit einer holzgeschnitzten und mit Ölmalereien auf Leinwand verzierten historischen Fassade der “Schießhalle B. Dietrich“ von 1920 aus dem Erbacher Raum/ Odenwald verblendete Fritz die alte Kepplersche Schießbude und machte sie mit der aufwändigen Perlendekoration zu einem Schmuckstück. Mit der historischen Fassade konnte Maximilian Fritz auch bewegliche Zielscheiben original aus der Zeit von 1880 bis 1920 der bekannten Herstellerfirmen O. Will und J. Ratschek ankaufen.

Die Figuren und Scheiben aus bemaltem Eisenblech, meist mit Tonpfeifen bestückt, zeigen originelle Motive, wie zum Beispiel den Zahnarzt mit Patienten, und bewegen sich teilweise mittels einer Bewegungsmechanik, die früher mit viel Manpower per Hand getätigt wurde, heutzutage aber elektrisch funktioniert. Mechanische Zielobjekte sind in Deutschland wahrscheinlich um 1870 aufgekommen und waren bis in die 1970er Jahre in Gebrauch.

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