/* */ Halbzeitbericht vom 183. Oktoberfest in München

Halbzeitbericht vom 183. Oktoberfest in München

Oktoberfest-Halbzeitbericht 2016: Wiesn-Glück – mit Sicherheit!

Das 183. Oktoberfest startete im Dauerregen. Als es trocken wurde und ab Donnerstag die Sonne herauskam, zog es vermehrt Gäste auf die Wiesn. Die Münchner blieben dem Fest treu, und feierten gemeinsam entspannt und in bester Stimmung mit den Gästen aus dem Ausland ihre Wiesn. Die Italiener kamen wie immer und auch Besucher aus den USA genossen den besonderen Flair dieses Volksfests. Die neuen Sicherheitsvorkehrungen bewährten sich und wurden von den Gästen begrüßt. Nach Schätzung der Festleitung kamen knapp unter drei Millionen Gäste auf die Theresienwiese („Kleine Wiesn“ 2012: 3,6 Millionen).

Ruhig und sicher erweist sich die Wiesn bis zur Halbzeit. Ohne Gedrängel bummelten die Festgäste unbeschwert über das Gelände. Viele Besucher des Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfests nutzten die Gelegenheit, auch dem Oktoberfest einen Besuch abzustatten. Insgesamt sind Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte mit dem bisherigen Verlauf der Wiesn, die wieder zur Normalität fand, zufrieden.

Essen & Trinken
In den Festhallen genossen die Gäste bayerische Schmankerl, Veggie-Food und vegane Speisen, jeder nach seinem Gusto. Wiesn-Hendl und Brezen sind nach wie vor die Wiesn-Klassiker.

In der Ochsenbraterei wurden 54 Ochsen (2012: 60) verspeist. Die Kalbsbraterei meldet den Verzehr von 25 Kälbern (2012: 26 Kälber). Der Straßenverkauf lief wetterbedingt schleppend an. Mit dem schönen Wetter wird auch wieder Bratwurst und Fischsemmel „to go“ geordert. Nach Aussagen der Wiesn-Wirte sank der Bierkonsum im Vergleich zum Vorjahr um circa 15 Prozent, da das Biergartengeschäft wegen Dauerregen zu Beginn der Wiesn entfiel.

Die Schausteller
Nach dem total verregneten Wiesn-Auftakt kamen mit dem Sonnenschein die Fans von Riesenrad und Achterbahn in die Schaustellerstraße. Das Besucheraufkommen normalisierte sich und die Fahrgeschäfte wurden freudig frequentiert. Die neue Drehgondel des Sky Falls kommt beim Publikum gut an.

Polizei
Die Polizei spricht von einer „ruhigen und sicheren Wiesn“ und freut sich über den Rückgang bei Freiheitsentzügen, Körperverletzungen und Masskrugschlägereien. Sie lobt die gute Sicherheitspartnerschaft aller zuständigen Behörden und Beschicker.

Kinderbetreuungsstelle
Bis Samstagabend wurden 35 Kinder (2012: 93) in den Räumen der Kinderfundstelle gewickelt oder gestillt. Vier verloren gegangene Kinder (2012: 9) wurden von den Mitarbeiterinnen der Kinderfundstelle des BRK und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendamtes betreut. Das Jugendamt betreute darüber hinaus zwei Jugendliche (2012: 35).

Fundsachen
Das Wiesn-Fundbüro zählte bis Samstagabend 925 Fundsachen (2012: 2.600), darunter 300 Kleidungsstücke, 150 Ausweise, 140 Geldbeutel, 100 Smartphones und Handys, 60 Schlüssel, 50 Brillen, 40 Schirme, 40 Taschen/Rucksäcke/Beutel, 35 Schmucksachen, 10 Kameras, ein Blutdruckmessgerät, rote Damen-Lack-Gummistiefeletten, drei Gebisse, 250 Euro in bar, 3er Set Boxershorts (Marke: Polo Ralph Lauren), ein Hörgerät und zwei GoPro-Kameras.

Krug-Klau
Rund 50.000 Bierkrüge (2012: 63.000) sammelte das aufmerksame Ordnerpersonal bisher ein.

Letzte Änderung amMontag, 25 Juni 2018 13:22

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