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Oktoberfest München Halbzeitbericht 2015

Oktoberfest-Halbzeitbericht 2015: Die Genießer-Wiesn

Das 182. Oktoberfest hat Glück. Meistens herrliches Wiesnwetter um im Biergarten der Festzelte die Wiesnmaß zu genießen. Oktoberfestleiter Josef Schmid gab heute einen Überblick und seine Mitstreiter von Feuerwehr, Polizei und der Sanitätsstation waren mit dem bisherigen Verlauf des größten Volksfest sehr zufrieden. 

So zog es auch in diesem Jahr die Münchnerinnen und Münchner auf ihre Wiesn, während die Besucher aus dem benachbarten Ausland noch zögerlich anreisten. Nach Schätzung der Festleitung kamen bisher rund drei Millionen Gäste, rd. 10% weniger als 2014, auf die Theresienwiese (2014: 3,3 Millionen Besucher). Auf der Oidn Wiesn wurden 265.000 Besucher gezählt (2014: 269.000 Gäste).

Entspannt und gelassen gab sich die Wiesn bis zur Halbzeit, so Josef Schmid. Die Gäste nahmen sich die Muße zum Genießen und Auskosten, vor allem des gastronomischen Angebots. Familien konnten voll zum Zug kommen und mit Kind und Kegel stressfrei die Wiesn erkunden.

Kulinarisch ist die Wiesn im Aufwind. Von altbayrischen Gerichten bis hin zu bayrischen Spezialitäten mit Pfiff, von fleischlosen Speisen bis zu veganer Kost findet sich (fast) alles auf dem Oktoberfest. Der Trend geht dabei weg vom Gängigen hin zum Besonderen. Der Schmankerl-Liebhaber gönnt sich statt Hendl eine knusprige Ente, und zieht immer öfter ein fleischloses Gericht zum Beispiel dem Ochsen vor.

In der Ochsenbraterei wurden 55 Ochsen (2014: 60) verspeist. Die Kalbsbraterei meldet den Verzehr von 22 Kälbern (2014: 27 Kälber). Im Straßenverkauf liefen wetterbedingt Bratwurst und Reiberdatschi besser als Fischsemmel und Emmentaler. Nach Aussagen der Wiesn-Wirte sank der Bierkonsum im Vergleich zum Vorjahr um circa zwei Prozent.



Blumenkränze für die Dirndl-Frisur waren der Renner bei den Andenkenhändlern. Kleinigkeiten wie Pins oder Stamperl im Preisbereich bis zehn Euro wurden gerne als Mitbringsel gekauft. Immer noch nachgefragt sind die modischen Trachtenhüte für die Dame.

Die Polizei sprach von einem „normalen Verlauf“ der Wiesn und lobte die gute Sicherheitspartnerschaft aller zuständigen Behörden und Beschicker. Auch das Bayerische Rote Kreuz berichtet von einem normalen Verlauf der Wiesn.

Bis Samstagabend wurden 116 Kinder (2014: 44) in den Räumen der Kinderfundstelle gewickelt oder gestillt. Neun verloren gegangene Kinder (2014: 3) wurden von den Mitarbeiterinnen der Kinderfundstelle des BRK und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendamtes betreut. Das Jugendamt betreute darüber hinaus 12 Jugendliche (2014: 9).

Fundsachen
Das Wiesn-Fundbüro zählte bis Samstagabend 1.040 Fundsachen (2014: 1.395), darunter 300 Kleidungsstücke, 180 Ausweise, 150 Geldbeutel, 100 Smartphones und Handys, 90 Brillen, 85 Schlüssel, 70 Taschen/Rucksäcke/Beutel, 30 Schirme, 25 Schmucksachen, 10 Kameras, ein Rollstuhl, Bettwäsche von der Polizeigewerkschaft, eine Reitpeitsche, eine Klobürste, ein Clown-Kostüm und ein Gebiss.

Der Krug-Klau steigerte sich auf rd. 50.000 Bierkrüge (2014: 28.300), die dann aber aufmerksamen Ordnerpersonal wieder eingesammelt wurden.

Also rundweg eine ganz normal eWiesn ohne größere Probleme. Es darf weiter gefeiert werden und Josef Schmid feiert heute seinen 46. Geburtstag.

Letzte Änderung amSonntag, 27 September 2015 16:42
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