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Augustiner Festhalle

Tradition auf der Wiesn findet man bei den Bierzelten vor allem in der Augustiner Festhalle.

Hier wird das Bier noch aus echten Holzbierfässern und nicht wie in den restlichen Zelten aus Stahlcontainern ausgeschenkt. Zwei alte, riesige 200-Liter-Holzfässer mit der Aufschrift Edelstoff stehen am Haupteingang und laden die Besucher in eines der beliebtesten Bierzelte auf dem Münchner Oktoberfest.

Ein weiteres Highlight des Augustiner Festzeltes, das vor allem beim Münchner Publikum beliebt ist, ist die ausgezeichnete Küche. Die bayerischen Schmankerl lassen ein jedes Wiesnherz höher schlagen. Besonders zu empfehlen ist das pikante Kartoffelgulasch mit Rauchwursteinlage. Wer es lieber deftig versuchen möchte, kann das Kalbslüngerl mit Semmelknödel oder eine halbe Schweinshaxe mit rohem Kartoffelknödel bestellen. Seit 1988 wird das Augustiner von Festwirt Manfred Vollmer, auch bekannt durch seine Augustiner Gaststätten in der Stadtmitte und im Westend, geleitet. Mit rund 9388 Plätzen ist die Augustiner-Festhalle das drittgrößte Zelt auf dem Festgelände. Ein neuer Turm im Jubiläumsjahr 2010 - Auf alten Oktoberfest-Ansichtskarten ist er noch zu sehen – der Turm der Augustiner Festhalle, von 1926 bis zum Zweiten Weltkrieg Wahrzeichen des Bierzeltes.

Nach dem historischen Vorbild wurde im Oktoberfest-Jubiläumsjahr ein neuer Turm von 25 Metern Höhe auf einer Grundfläche von 6 x 6 Metern errichtet. Festlich beleuchtet weist er den Wiesn-Gästen den Weg in die Festhalle der Münchner Traditionsbrauerei. Im ersten Stock des Turmes ist ein gekühltes Bierfasslager mit einem Holzfassaufzug an der Außenfassade eingebaut, um die 200 Liter Bier fassenden und ca. 300 Kilogramm schweren Fässer, die sogenannten 'Hirschen', zur Schänke Nr. 6 zu transportieren.

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