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Letzter Tag auf dem Oktoberfest 2011

Oktoberfest 2011 toppt Jubiläumswiesn 2010. Nach wechselhaftem Auftakt mit Sonne und Regengüssen folgte ein Spätsommertag nach dem anderen und bescherte der Wiesn 2011 auch am letzten Tag gute Stimmung und insgesamt rd. sieben Millionen Besucher.

 Das 178. Oktoberfest war ein Volksfest im wahrsten Sinne des Wortes: Über alle Generationen vergnügten sich Senioren, Familien und junges Party-Publikum auf dem Festgelände. Die Oidn Wiesn gab den Trend für 2011 vor: bayerisch, bodenständig, trachtig. Die gemütliche Stimmung der Oidn Wiesn strahlte auf das gesamte Festgelände aus, die Besucher zeigten sich überwiegend freundlich und fröhlich.

Auf der Pressekonferenz im Velodrom auf der "Oidn wiesn" gaben die Festleiterin Frau Dr. Gabriele Weishäupl, OB Christian Ude und Wirtschaftsreferent Dieter Reiter (v.l.n.r) den obligatorischen Wiesnrückschaubericht und vermerkten, dass das typische "Italienerwochenende" nicht mehr nur am mittleren Wochenende, sondern nun permanent stattfindet.

Einhellig wurde festgestellt, dass die Gäste in Tracht die Schaustellerstraße zur Flaniermeile umgestalteten, frei nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“. Auf dem „Corso Oktoberfest“ ging es aber nicht nur ums Schauen, es wurde auch gerne an einer der Gastroinseln Station gemacht.

Auch internationales Publikum kleidete sich gerne in Lederhosen- und Dirndl-Outfits, oft auch vorher über das Internet bestellt, die bei Traditionalisten wahlweise Lachanfälle oder hochgezogene Augenbrauen provozierten.

Auf Grund der Temperaturen schlemmten die Wiesn-Besucher in den Straßen gerne Frisches wie Schokofrüchte, Eis oder Fischsemmeln. Handgeschlagener Türkischer Honig erlebte ein Revival. Die heißen gebrannten Mandeln und die Bratwürste kamen erst gegen Abend zum Zuge. Wer will auch heisses in der Sonne zu sich nehmen. Trotzdem wurde in diesem Jahr ein Ochse mehr verspeist als im Vorjahr. 118 Ochsen (2010: 117) waren es in diesem Jahr.

Das klassische Wiesn-Hendl war weiterhin der gastronomische Renner in den Festhallen. Dazu eine Brezn und eine Maß Bier - dieser Dreiklang gehört einfach zu jedem Wiesn-Besuch dazu.

Auf der Oidn Wiesn am Montag 3.10.2011

Die Festleitung gab bekannt, dass die Oktoberfestgäste 7,5 Millionen Maß Bier (2010: 7,1 Mio) tranken und somit wieder eine Steigerung stattfand. Auf Grund der sommerlichen Temperaturen und des gut gemischtem Publikums stieg der Absatz von nichtalkoholischen Getränken in den Zelten um 8 Prozent.

Die Biergärten waren auf Grund der Witterung immer voll besetzt, was sich dann auch darin spiegelte, dass mehr Bierkrüge von den Gästen "versehentlich" mitgenommen wurden. die Hemmschwelle sinkt halt drsussen doch sehr viel stärker, als den Maßkrug aus einem Zelt mit Ordnern am Eingang mitzunehmen.

Aufmerksame Ordner nahmen den Souvenirjägern immerhin noch rund 226.000 Bierkrüge in den Zelten und an den Hauptausgängen des Festgeländes ab (2010: 130.000).

Der letzte Tag auf dem Oktoberfest wurde von zahlreichen Einheimischen noch einmal in vollen Zügen genossen und selbst Familien mit Kleinkindern wurden noch einmal verstärkt angetroffen.

Jung und Alt waren sich einig: es war eine schöne Wiesn und die "Oide Wiesn" muss fester Bestandtteil des Oktoberfests unbedingt bleiben.

Letzte Änderung amMittwoch, 22 Mai 2013 13:35
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